Service und kundenindividuelle Dienstleistungen bekommen einen laufend höheren Stellenwert im Rahmen unserer Wirtschaft. Gesamtwirtschaftliche Trends wie Outsourcing verstärken diese Entwicklung noch. Dabei lassen sich Servicedienstleister in den verschiedenen Aufgabenbereichen nicht an einer einzigen Branche festmachen. In der Folge werden von den Nutzern an das eingesetzte ERP-System auch sehr unterschiedliche Anforderungen gestellt.
Einige Unternehmen bieten Service zum überwiegenden Teil für Produkte, die sie zuvor selbst hergestellt haben (z.B. Industrieanlagen, Aufzüge, Klimaanlagen, Gebäudetechnik, Telekommunikationsanlagen, Büromaschinen, Baumaschinen etc.). Andere Unternehmen verstehen sich als reine Dienstleister, ohne eine eigene Produktion, mit einer qualifizierten Servicemannschaft und eventuell einem Reparatur- oder Wiederaufarbeitungsbetrieb.
Daneben haben IT-Unternehmen nochmals ein eigenes Leistungsprofil: Sie konfektionieren Hardware, verkaufen und implementieren Softwaresysteme, beraten und programmieren im Kundenauftrag und betreuen darüber hinaus noch lang laufende Service- und Wartungskontakte.
Entsprechend vielfältig sind auch die Anforderungen an die spezifischen Softwarefunktionen, die eine ERP-Lösung für Servicedienstleister aufweisen muss:
- Verwaltung von Service- und Reparaturaufträgen alternativ zu regulären Produktverkaufsaufträgen
- Verwaltung von Wartungsverträgen und zyklisch wiederkehrenden geplanten Serviceeinsätzen
- Verwaltung von Mietverträgen und Disposition von temporär verliehenen Mietartikeln
- Anlagenverwaltung und Anlagendokumentation mit Auskunft über Seriennummern oder chargenbehaftete Produkte
- Help Desk mit einer integrierten Lösungsdokumentation (Wissensbasis)
- Personaleinsatzplanung und personalbezogene Aufwandsabrechnung
- Zugriffsmöglichkeit mit mobilen Geräten (Notebook, PDA, Funktelefon)
- Internetportal mit Self-Service-Funktion und Zugriff auf eine Wissensbasis (Extranet)
- Ein dediziertes Controlling-Instrumentarium für die vielschichtigen Geschäftsvorfälle
Daneben kommen bei vielen Servicedienstleistern die klassischen ERP-Module aus Warenwirtschaft, PPS, Zeiterfassung und Finanz- und Rechnungswesen zum Einsatz. An der Spitze der Anforderungen steht hier in aller Regel ein qualifiziertes CRM-Modul. APplus Service stellt alle diese Funktionen flexibel konfigurierbar zur Verfügung und ebnet Servicedienstleistern somit den Weg zu einem vorkonfigurierten voll integrierten ERP-System, das alle ihre Anforderungen nahtlos verknüpft. Die Abwicklung aller Geschäftsvorfälle in durchgängigen Prozessen ersetzt die bisher häufig vorzufindenden Insellösungen und inkonsistenten Datenbestände. Damit wird APplus zu einem leistungsfähigen Instrument für die Planung, Steuerung und die laufende Erfolgskontrolle in einem serviceorientierten Unternehmen.
APplus Service ist kein monolithisches Anwendungssystem, sondern setzt sich aus einer Reihe von Funktionskreisen zusammen, die für den jeweiligen Bedarfsfall anforderungsgerecht konfiguriert werden. So wird für jede Branche oder jedes individuelle Unternehmen eine optimale Lösung zusammengestellt.