Pressestimmen
Adaptives Prozessmanagement
Automatisierte Prozesse führen zu mehr Effizienz. Diese Denkweise zieht sich durch die Geschichte. Henry Ford hat sie geprägt und dabei den "Production Worker" in der industriellen Fertigung im Auge gehabt. Doch heute heulen Angestellte vor ihren Bildschirmen auf, wenn sie durch zu starre Prozesskorsette in immer gleiche Aufgabenlisten und Maskenflüsse gezwängt werden. Innovatives, der Situation angemessenes Handeln wird so erschwert wenn nicht gar verhindert.
2012 wird schwieriger - Schuldenkrise bremst das Projektgeschäft
Die aktuelle Schuldenkrise und die daraus resultierenden Unsicherheiten auf den Finanzmärkten werden sich auch auf das Projektgeschäft der IT-Dienstleister auswirken. "Für 2012 rechnen wir aufgrund der allgemein ungünstigeren wirtschaftlichen Prognosen sowie unserer Gespräche mit den IT-Dienstleistern mit einem deutlichen Rückgang im Projektgeschäft, wobei die IT-Projekte, die 2011 initiiert wurden, in der Regel mittel- bis längerfristige Vorhaben sind", so Stefanie Naujoks, Analystin beim Marktforschungshaus Pierre Audoin Consultants (PAC). Die Geschäfte werden sich in den einzelnen Branchen recht unterschiedlich entwickeln:
Automobilindustrie: Das IT-Projektgeschäft in diesem Segment wird nach PAC-Einschätzung im Jahr 2011 um 8 Prozent wachsen. Damit zeigt sich die Branche noch weitgehend resistent gegenüber der Krise auf den Finanzmärkten. Wichtige Themen vor allem bei den OEMs sind Customer Relationship Management (CRM), das "After-Sales"-Geschäft sowie CarIT und Optimierungen rund um die Produktentwicklung. Für Automobilzulieferer sieht Naujoks zudem mittel- bis langfristig Nachholbedarf, was die Konsolidierung und Harmonisierung von ERP-Systemen angeht.
Maschinen- und Anlagenbau: Auch diese Branche zeigt sich angesichts der aktuellen Turbulenzen auf den Finanzmärkten relativ stabil. Allerdings erwartet PAC ein verlangsamtes Wachstum. Das wird jedoch nicht so deutlich ausfallen, wie es angesichts der aktuellen Schulden- und Eurokrise zu erwarten wäre. Die Auftragslage für 2011 wird insgesamt als gut beschrieben. PAC geht daher für das IT-Projektgeschäft im stark mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbau von einem deutlichen Umsatzzuwachs 2011 in Höhe von 6,2 Prozent aus. PAC-Analystin Stefanie Naujoks sieht insbesondere noch einen großen Nachholbedarf an IT-Projekten, der aufgrund der letzten Krise immer noch nicht vollständig gedeckt ist. Zentrale IT-Projekte im Mittelstand haben zum Ziel, Produktionsprozesse zu optimieren und die Steuerbarkeit der Unternehmen durch vereinheitlichte Systeme und Prozesse zu erhöhen. Langfristig, das heißt ab 2015, rechnet PAC für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau sogar mit einem höheren Wachstum im IT-Projektgeschäft als in der Automobilindustrie.
Gute Daten - schlechte Daten
Marketing-Aktionen, die haarscharf an der Zielgruppe vorbeigehen, Rechnungen, die nicht zugestellt werden können, und geschäftliche Fehlentscheidungen, weil keine belastbaren Informationen zur Verfügung stehen - solche Business-Pannen haben oft eine gemeinsame Ursache: eine mangelhafte Datenqualität. Die Folgen können verheerend sein: Falsche Zahlen oder verärgerte Kunden bringen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Firmen schnell ins Schleudern. Doch in Zeiten, in denen immer mehr Daten in immer verteilteren Systemen immer schneller bereitgestellt werden müssen, ist das Informations-Management komplex geworden. Schludern ist nicht erlaubt: Nicht nur die Geschäftsrisiken sind beträchtlich, auch rechtliche Verstöße, die auf fehlerhaften Daten beruhen, können böse Folgen haben.
Kriterien für gute Datenqualität
Wer eine gute Datenqualität erreichen will, muss auf eine Reihe von Kriterien achten:
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Korrektheit: Die Daten müssen mit der Realität übereinstimmen.
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Konsistenz: Ein Datensatz darf in sich und zu anderen Datensätzen keine Widersprüche aufweisen.
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Zuverlässigkeit: Die Entstehung der Daten muss nachvollziehbar sein.
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Vollständigkeit: Ein Datensatz muss alle notwendigen Attribute enthalten.
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Genauigkeit: Die Daten müssen in der jeweils geforderten Exaktheit vorliegen (Beispiel: Nachkommastellen).
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Aktualität: Alle Datensätze müssen jeweils dem aktuellen Zustand der abgebildeten Realität entsprechen.
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Redundanzfreiheit: Innerhalb der Datensätze dürfen keine Dubletten vorkommen.
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Relevanz: Der Informationsgehalt von Datensätzen muss den jeweiligen Informationsbedarf erfüllen.
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Einheitlichkeit: Die Informationen eines Datensatzes müssen einheitlich strukturiert sein.
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Eindeutigkeit: Jeder Datensatz muss eindeutig interpretierbar sein.
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Verständlichkeit: Die Datensätze müssen in ihrer Begrifflichkeit und Struktur mit den Vorstellungen der Fachbereiche übereinstimmen.
http://www.computerwoche.de/software/bi-ecm/1931857/
10 Tipps für erfolgreiche IT-Projekte
Die IT kann grundsätzlich alle Prozesse unterstützen. Doch wie wird aus den Anforderungen der Anwender, dem Go-live-Termin, dem Projekt-budget und hohen Qualitätsstandards ein erfolgreiches Projekt?
Verschiedene Verbände liefern unterschiedliche Methoden und Regeln, nach denen sich Mitglieder zertifizieren und erfolgreich Projekte leiten können.
Das PMI (Project Management Institute), die IPMA (International Project Management Association) und die GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement) sind beispielsweise gängige Anbieter, die ständig auch daran arbeiten, ihre Projektmanagement-Methoden zu verbessern. Alle Methoden eint ein Ziel: Projekte zum Erfolg führen.
Die folgenden zehn Regeln von Campana & Schott bieten eine pragmatische und praxiserprobte Orientierung, wie Sie IT-Projekte zum Erfolg führen können. Unterschiedliche Interessensgruppen wie etwa Anwender, Projektteam und Management, müssen unterschiedlich "abgeholt" werden, damit das IT-Projekt den gewünschten Erfolg hat. Bei IT-Projekten sollte daher zusätzlich zum Projektmanagement auch dem Veränderungsmanagement (Management of Change) besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.
Juristen warnen Firmen vor Cloud-Computing
Für Mitarbeiter von Firmen ist es praktisch, Dienstpläne oder Kundenkarteien in Google Docs oder ähnlichen Cloud-Anwendungen zu speichern. Alle Beteiligten können darauf zugreifen. Das Dokument ist überall verfügbar. Das vereinfacht die Arbeit und spart Geld. Und der Datenschutz? Schließlich geht es um personenbezogene Daten.
Der Deutsche Anwaltverein, eine berufsständische Organisation mit 68.000 Mitgliedern, hält Cloud Computing in Unternehmen für rechtlich problematisch. In einem Dossier für die EU-Kommission vertritt er die Ansicht, Cloud Computing sei mit Dienstleistern außerhalb der EU nicht möglich – jedenfalls so lange, wie es kein Übereinkommen über datenschutzrechtliche Mindeststandards gebe.
Der Fachanwalt für Internet-Recht, Christian Solmecke, sieht die größte Hürde für das Cloud Computing im geltenden deutschen Datenschutzrecht. „Für die viele Dienste sehe ich hier derzeit leider kaum eine Möglichkeit, sich rechtskonform zu verhalten“, sagt er.
Cloud Computing ist rechtlich „Auftragsdatenverarbeitung“. Ein Auftraggeber (das Unternehmen in Deutschland) speichert Daten auf dem Server des Auftragnehmers (dem Cloud-Anbieter). Wie das abzulaufen hat, regelt §11 des Bundesdatenschutzgesetzes.
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