ERP News

Informationen rund um das ERP-System APplus

Die iXperienz GmbH & Co. KG hat ab sofort seinen Service im IT-Bereich umfassend erweitert.

Neben der auch bisher üblichen Unterstützung bei der Inbetriebnahme und dem Support der IT-Infrastruktur in Ihrem Unternehmen bieten wir nun auch als neue Dienstleistungen allgemeine IT-System-Beratung, IT-Sicherheitsanalysen und IT-Sicherheitsoptimierungen an. Wir haben in diesem Bereich Lösungen zu den Themen Firewall, Virenschutz, WLAN-Absicherung u.v.a.m.

Außerdem sind wir Ihr Ansprechpartner, wenn es darum geht Ihre IT-Hardware und administrative Software zu verbessern und auf den neuesten Stand zu bringen oder die Performance zu steigern. Benötigen Sie Administrator-Schulungen in Ihrem Unternehmen? Auch da können Sie von unserem umfassenden Know-How profitieren - wir helfen Ihnen gerne weiter.

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APplus-Kapazitätsmatrix

AddOn Kapazitätsmatrix bei Fa. MESU in Sundern für einen schnellen Überblick über Engpässe in der Produktion

Natürlich lassen sich in APplus Engpässe in der Produktion erkennen, dazu gibt es z.B. die "Kapazitätsplanung" oder auch die "Plantafel". Andere externe Tools, wie z.B. DUALIS GANTTPLAN, erweitern das System um eine komplexe grafisch unterstützte Feinplanung. Für einen schnellen Überblick war es im Metallwerk Sundern (MESU) notwendig ein einfaches Tool einzusetzen, mit dem man mehrere oder alle Maschinen/Ressourcen auch über einen längeren Zeitraum auf einen Blick betrachten kann: Für diese Anforderung entwickelte die iXperienz GmbH & Co. KG aus Hamburg das AddOn "Kapazitätsmatrix".

In der Kapazitätsmatrix zeigt ein farbiges Kästchen für einen bestimmten Zeitraum (Tag/Woche/Monat) an, wie hoch der Auslastungsgrad einer Maschine/Ressource ist. Es lassen sich für 10 Auslastungsgrade verschiedene Farben definieren. Außerdem kann eine genauere Auslastung innerhalb eines Kästchens durch den Grad der Füllung dargestellt werden.

Mit Klick auf ein Kästchen gelangt der Anwender direkt in eine Liste mit den dahinterliegenden Werkstattaufträgen.

Die Kapazitätsmatrix ist für Fa. MESU eine echte Bereicherung, da sie einerseits nicht zu komplex ist aber andererseits genug Informationen über den Grad der aktuellen Auslastung liefert.
Dieses Addon ist eine Eigenentwicklung der iXperienz GmbH & Co. KG aus Hamburg und kann ab sofort auch von anderen APplus-Anwendern erworben werden.

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„ERP-System des Jahres“: APplus mit ERP-Innovationspreis 2016 ausgezeichnet

Um die Gewinner des „ERP-System des Jahres“ zu ermitteln, bewertet die namhafte Fachjury des Center for Enterprise Research infrage kommende Lösungen anhand von sieben Kriterien. Die höchsten Werte in den Kategorien Ergonomie sowie Technologie und Integrationsumfang dienen dabei als Grundlage für den ERP-Innovationspreis. Bereits im Rahmen der Nominierung hob die Jury „Technologie und Integrationsumfang“ der Asseco-Lösung mit einer Wertung von 102 von insgesamt 127 Punkten besonders positiv heraus. Auch bezüglich seiner Ergonomie punktete APplus: Hier vergaben die Experten 97 von 132 Punkte an die Asseco-Lösung. Im Rahmen der gestrigen Anwenderpräsentation auf der IT & Business in Stuttgart konnte sich die Jury schließlich live von der benutzerfreundlichen Ergonomie sowie dem Integrationsumfang der Lösung in der Praxis überzeugen, sodass aus allen nominierten Systemen die Asseco-Lösung als Träger des Innovationspreises ausgewählt wurde.

 

APplus erhält den Sonderpreis 2016 für Ergonomie, Technologie und Integrationsumfang

Um im konkreten Praxisalltag ein Höchstmaß an Effizienz und Benutzerfreundlichkeit sicherzustellen, muss eine ERP-Lösung mehr bieten als nur einen großen Funktionsumfang. Auch Kriterien wie Ergonomie, Flexibilität und Integrationsfähigkeit mit anderen Systemen spielen für die optimale Unterstützung der Anwender in ihrer täglichen Arbeit eine zentrale Rolle. Solche sogenannte „weiche Kriterien“ bezieht auch das „Center for Enterprise Research“ der Universität Potsdam bei seiner jährlichen Preisverleihung „ERP-System des Jahres“ mit ein, um ein über den reinen funktionalen Kern hinausgehendes Gesamtbild der evaluierten Lösungen zu erhalten. Die diesjährige Auszeichnung wurde heute Nachmittag auf der Fachmesse IT & Business in Stuttgart verliehen. Dabei ging der „ERP-Innovationspreis“ an die Lösung APplus des Karlsruher ERPII-Spezialisten Asseco Solutions.

Quelle: asseco solutions AG

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ERP-Lösung APplus 6.3 ab 31. Oktober 2016 verfügbar

Der Umbruch in der ERP-Branche ist gewaltig. Megatrends wie Digitalisierung, Industrie 4.0 und die smarte Fabrik erfordern ein weit höheres Maß an Offenheit, Flexibilität und Agilität von ERP-Lösungen als bisher.

Download: APplus Highlights in Version 6.3

Diese höhere Anpassungsfähigkeit und -geschwindigkeit liefert die Asseco Solutions mit ihrer neuen Version APplus 6.3. Diese macht sowohl die Fabrik als auch Prozesse und Anwender smarter. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt unter anderem ein Business Integration Framework für die Anbindung von Drittsystemen ohne Programmieraufwand. Außerdem bietet die neue Version dynamische Attribute für Business-Objekte wie Artikelstamm oder Auftrag sowie ein innovatives Behältermanagement. Letzteres optimiert die Rückverfolgbarkeit von Fertigungs- und Chargen-Informationen auf Behälterebene. Diese und weitere Neuerungen zeigt die Asseco Solutions auf der IT & Business 2016 vom 4. bis 6. Oktober in Stuttgart an ihrem Stand C31 im L-Bank Forum (Halle 1).

Digitalisierung bedeutet durchgängige und integrierte Prozesse – über Abteilungs-, Unternehmens- und Wertschöpfungsketten hinweg. Dabei werden diese Prozesse je nach Marktanforderungen immer wieder dynamisch geändert. Hinzu kommen immer mehr Daten und Rückmeldungen von den am Produktionsprozess beteiligten Maschinen, die von den bearbeiteten Waren mitgeführt werden, um nächste Fertigungsschritte auszulösen und korrekt auszuführen. Auch ändern sich Produktmerkmale heute schneller als früher. Deshalb benötigen die Fachanwender mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Sie müssen in der Lage sein, Felder zum Beispiel im Artikelstamm oder Auftragswesen selbstständig hinzuzufügen, ohne auf die Programmierkenntnisse ihrer IT-Kollegen angewiesen zu sein. Solche Änderungen müssen sich zudem problemlos vererben lassen – sowohl an andere Business-Objekte als auch an neue ERP-Versionen. Schließlich müssen sie mit Geschäftslogik wie einer einfachen Preiskalkulation versehen werden können, ohne in den ERP-Quellcode eingreifen zu müssen.

„Die Digitalisierung erfordert in der Industrie nicht nur smarte Fabriken, sondern auch smarte Prozesse und Anwender. Das ist das Hauptziel der Neuerungen, die wir in der neuen Version APplus 6.3, aber auch den darauffolgenden Releases einführen“, betont Christian Leopoldseder, Vice President Operations bei Asseco Solutions. „Wir nennen das ERP 4.0. Weniger Komplexität, weniger Administrationsaufwand und eine höhere Geschwindigkeit. Diese Ziele, die mit der IT der Zukunft in Verbindung gebracht werden, müssen auch für ERP-Lösungen gelten, und zwar schon heute. Nur so können die Unternehmen die Digitalisierung gestalten, anstatt ihr hinterherzulaufen.“


Zu den wichtigsten Neuerungen von APplus 6.3 gehören:

Universales Business Integration Framework (BIF) vereinfacht Einbindung externer Systeme

APplus 6.3 bietet Kunden die Möglichkeit, Drittlösungen ohne Programmieraufwand zu koppeln. Auf diese Weise entfällt die Notwendigkeit, für jede Verbindung eine entsprechende Schnittstelle zu entwickeln und zu programmieren. Statt dessen wandelt ein spezieller Kommunikator die zu übermittelnden Informationen im Ausgangssystem in eine adaptive Datenstruktur um. Dies erfolgt abhängig von der Art des Systems oder dessen nativer Datenstruktur. Diese adaptiven Informationen sendet oder empfängt das BIF. Zudem sinkt der Wartungsaufwand, da Änderungen an einem der Systeme über Versionen der adaptiven Datenstruktur abgebildet werden können.

Darüber hinaus können Anwender auf Basis dieser Funktionalität auch unternehmensintern für mehr Leistung und Flexibilität sorgen. Analog zur universalen Anbindung externer Systeme ermöglicht das Business Integration Framework auch eine effiziente Kopplung mehrerer APplus-Installationen. Auf diese Weise können beispielsweise unterschiedliche Organisationseinheiten jeweils im Rahmen eines autarken ERP-Systems implementiert werden. Anschließend koppelt man diese mithilfe des Business Integration Frameworks zur vollständigen Abbildung des Geschäftsprozesses. Damit lassen sich Daten je nach Bedarf bestmöglich verteilen, etwa indem häufig benötigte Aufträge lokal vorgehalten, während weniger häufig genutzte Dokumente verteilt gelagert werden. In der Folge steigt die Effizienz des Systems sowie seiner Netzwerkinfrastruktur, die durch den geringeren Datenverkehr deutlich weniger belastet wird.

Fachanwender gestalten dynamische Attribute für ERP-Daten ohne Programmieraufwand

Angenommen, ein neues Produkt ist Teil des Angebots und zeigt Merkmale, für die es bislang im Artikelstamm keine Felder gab. Beispielsweise ist das Produkt aus Stahl oder Edelstahl mit verschiedenen verzinkten Oberflächenbeschichtungen zu haben. Diese neuen Merkmale ziehen dabei jeweils unterschiedliche Preise nach sich. Ein anderes Beispiel wären Anlagen oder Maschinen, die je nach Einsatzland unterschiedliche Dokumentationen oder Gutachten erfordern, etwa vom deutschen TÜV. Auch dies wirkt sich unterschiedlich auf den Preis aus. Ideal wäre es, wenn die Fachanwender selbst solche Änderungen an den Datenfeldern vornehmen könnten, und zwar direkt aus der Arbeitsoberfläche heraus.

In der neuen APplus-Version 6.3 können Fachanwender genau das tun. Diese Attribute werden an die anderen Objekte wie Angebote oder Aufträge weitervererbt. Kommt Geschäftslogik wie eine einfache Preiskalkulation auf Basis der zusätzlichen Merkmale hinzu, genügt es, ein einfaches Java-Skript zu programmieren. Dieses wird dann auf dem APplus-Applikationsserver ausgeführt. Der ERP-Quellcode bleibt damit unverändert. Das senkt nicht nur den Änderungsaufwand für die IT-Abteilung deutlich, sondern sorgt auch für die uneingeschränkte Releasefähigkeit der vorgenommenen Änderungen und Erweiterungen. Einfacher und schneller lässt sich ein ERP-System nicht anpassen.

Neues Behältermanagement ermöglicht Rückverfolgbarkeit von Fertigungs- und Chargeninformationen auf Behälterebene

In zahlreichen Branchen – insbesondere in der Automobil- und deren Zulieferindustrie, aber auch in der Serienfertigung sowie im Maschinen- und Anlagenbau – spielen Behälter im Fertigungsprozess eine wichtige Rolle. Denn die verschiedenen Produktionsteile und Halbfertigprodukte werden in Behältern von Arbeitsstation zu Arbeitsstation transportiert. Sie treffen dort auf immer smartere Maschinen, die Fertigungsdaten rückmelden und diese direkt an die bearbeiteten Teile übergeben können. Letztere leiten sie an die Maschine im nächsten Arbeitsgang weiter. Dadurch lässt sich die Fertigung weiter automatisieren und gleichzeitig sicherstellen, dass die verschiedenen Teile und Halbfabrikate im nächsten Arbeitsschritt korrekt weiterverarbeitet werden.

Fertigungsinformationen und Chargeninformationen zu den einzelnen Teilen und Waren auf Behälterebene lückenlos zurückverfolgen zu können – diese neue Funktionalität von APplus 6.3 dürfte im Markt nicht weit verbreitet sein. Entwickelt wurde das neue Behältermanagement in APplus zusammen mit dem Asseco-Partner N+P Informationssysteme.


„ERP 4.0“ am Asseco-Stand auf der IT & Business in Stuttgart

Eine exklusive Vorschau auf die kommende APplus-Lösung 6.3, die ab dem 31. Oktober allgemein verfügbar sein wird, erhalten interessierte Besucher auf der diesjährigen IT & Business vom 4. bis zum 6. Oktober in Stuttgart. Am Asseco-Stand C31 im L-Bank Forum (Halle 1) informieren die ERP-Spezialisten zudem zu allen Fragen rund um Industrie 4.0 und präsentieren erste Erfahrungsberichte zu ihrer Service- und Predictive-Maintenance-Lösung SCS. Kunden und Interessenten, die mit den Experten der Asseco Solutions auf der IT & Business 2016 einen Gesprächstermin vereinbaren wollen, nutzen bitte unser Kontaktformular.

Quelle: http://www.pressebox.de/pressemitteilung/asseco-solutions-ag/IT-Business-2016-Asseco-stellt-neue-Produktversion-APplus-63-vor/boxid/811213

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Die Frage, ob eine ERP-Software die Anforderungen für ein Multisite-fähiges System oder mandantenfähig sein soll, ist ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Auswahl. Es handelt sich um eine Grundanforderung vieler Unternehmen, wenn die ERP-Software an mehreren Standorten oder gemeinsam in verbundenen Firmen eingesetzt werden soll. Selbst wenn zum aktuellen Zeitpunkt der Entscheidungsfindung diese Anforderung noch nicht besteht, sollte man sich an dieser Stelle mögliche Wege in der Zukunft nicht verbauen.
Gerade bei der Begriffsbestimmung ist eine genaue Definition auch der firmenspezifischen Anforderungen ist hier sinnvoll. Die beiden Begriffe sind keine Gegensätze: Ein System ist also nicht entweder multisite- oder mandantenfähig.

Mandanten

Klar ist, dass ein Unternehmen mit mehreren Standorten und / oder Organisationseinheiten auf die eine oder andere Weise Mandanten in seinem System braucht um eine logische Abgrenzung der vorhandenen Daten sicherzustellen. Ein Mandant ist in diesem Kontext eine eigene betriebswirtschaftliche Einheit, wie z. B. ein Unternehmen oder ein Tochterunternehmen.
Ein ERP-System ist dann mandantenfähig, wenn es in der Lage ist, mehrere Mandanten auf einem physischen Serversystem zu verwalten. Jedes Unternehmen bekommt eine eigene Systeminstanz, die auf dessen individuelle Organisations- und Prozessstruktur zugeschnitten ist. Allerdings kann es auch einen Datenaustausch und Prozessinteraktionen über Tochter- bzw. Unternehmensgrenzen hinaus geben:
 
In Unternehmensverbünden oder Konzernen sind solche "Intercompany"-Geschäfte Alltag. Daher müssen die ERP-Instanzen automatisiert Daten austauschen und Prozesse synchronisieren: Aktionen in einem Unternehmen müssen automatisch Prozesse in der ERP-Instanz im zweiten Unternehmen auslösen und umgekehrt.

Mandantenfähigkeit  - Begriffsdefinition

Als mandantenfähig (auch mandantentauglich) wird Informationstechnik bezeichnet, die auf demselben Server oder demselben Software-System mehrere Mandanten, also Kunden oder Auftraggeber, bedienen kann, ohne dass diese gegenseitigen Einblick in ihre Daten, Benutzerverwaltung und Ähnliches haben. Ein IT-System, das dieser Eigenschaft genügt, bietet die Möglichkeit der disjunkten, mandantenorientierten Datenhaltung, Präsentation (GUI) und Konfiguration (Customizing). Jeder Kunde kann nur seine Daten sehen und ändern. Ein System wird nicht mandantenfähig, indem man für jeden Mandanten eine eigene Instanz (Kopie) des Systems erstellt.
Der Mandant ist die oberste Ordnungsinstanz in dem IT-System und stellt eine datentechnisch und organisatorisch abgeschlossene Einheit im System dar. Der Mandant strukturiert somit die Nutzung des Systems.
In einem mandantenfähigen System muss zwischen mandantenabhängigen und mandantenübergreifenden Daten und Objekten unterschieden werden. Mandantenabhängige Daten und Objekte sind Daten, Datenpräsentationen und Konfigurationen, die für jeden Mandanten individuell geregelt werden können. Beispiele sind Kunden, deren Kontoinformationen oder das Benutzerverzeichnis.
Mandantenübergreifende Daten und Objekte dienen der allgemeinen und mandantenunabhängigen Konfiguration des Systems. Beispiele sind Länder, Orte, Währungskurse oder international standardisierte Branchenkataloge.
Vorteile von Mandantensystemen sind insbesondere die zentrale Installation und Wartung, der geringere Speicherbedarf für Daten (da mandantenübergreifende Daten und Objekte nur einmal pro installiertem System und nicht einmal pro Mandant gehalten werden müssen), sowie gegebenenfalls geringere Lizenzkosten (abhängig vom Lizenzmodell).

[1] Quelle: Wikipedia

 

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Bei der Multisite-Funktionalität steht die Frage nach der Standortorientierung im Mittelpunkt. Hier kommt ein ERP-System zum Einsatz, das mehrere Standorte miteinander verknüpft. Jede Einheit hat Zugriff auf die Daten des Gesamtunternehmens, wie beispielsweise Auslastung und Lagerbestände. Zusätzlich ist das ERP-System in der Lage, komplexe, standortübergreifende Organisationsstrukturen abzubilden und zu verwalten. Zum Beispiel kann das Programm dispositive Fehlbestände an unterschiedlichen Standorten identifizieren und entsprechend Materialien zentralisiert ordern.

Ein Multisite-System behandelt das Unternehmen also als Gesamtorganisation, deren Elemente softwareseitig mittels übergreifender funktionaler Prozesse verbunden sind. Dabei handelt es sich also nicht um Intercompany-Prozesse, da es sich rechtlich nicht um eigene Einheiten handelt.
Für Multisite-Unternehmen ist besonders wichtig, die einzelnen Standorte auch gesondert steuern und analysieren zu können. Deshalb können Standorte als Profitcenter geführt und der wirtschaftliche Erfolg auch auf dieser Ebene analysiert werden. Für ein internationales Unternehmen mit vernetzten Standorten auf der ganzen Welt ist eine derartige Multisite-Fähigkeit ausschlaggebend, wenn globale, nachhaltige Synergien freigesetzt werden sollen.

Multi-Site-Funktionen eines ERP-Systems

Die ERP-Software muss alle internationalen Standorte mit länderspezifischen Parametern wie Währungen, Mengeneinheiten, Kalkulationsarten oder Preislisten in einer Instanz abdecken. Dabei umfasst sie alle Unternehmensbereiche wie Finanzen, Disposition, Produktion, Ein- und Verkauf und auch den Warenbestand.
Wenn beispielsweise die spanische Filiale eines deutschen Unternehmens ein Produkt bestellt, dass die Niederlassung in Polen produziert. Die eingesetzte ERP-Lösung bildet alle Prozesse dieses Intercompany-Geschäfts zwischen den Landesgesellschaften automatisiert ab.

Über die Multi-Site-Funktion ist es auch möglich, Kennzahlen wie Kosten, Umsatzentwicklung oder Lagerbestände der Niederlassungen für alle Regionen und die Zentrale quasi per Knopfdruck zu erstellen und zu konsolidieren. So ist es besonders für die Buchhaltung wichtig, dass die Daten für alle Länder in einheitlichen Formaten vorliegen, um sie international vergleichen zu können. Ziel ist ein zentrales Daten-Management, das möglichst wenig Varianten und Differenzierungen in den Landesgesellschaften zulässt um ein effizientes Controlling und eine transparente Finanzbuchhaltung realisieren zu können.

Skalierbares ERP-System

Eine international ausgerichtete ERP-Lösung sollte Wachstum bei den Nutzern zulassen und an einem einzigen Standort genauso lauffähig sein wie an weiteren Standorten. Ebenso ist darauf zu achten, dass Funktionen bedarfsorientiert Schritt für Schritt eingeführt werden können, wenn das Unternehmen diese benötigt. Besonders hilfreich ist es, wenn an kleinen Standorten im In- und Ausland die ERP-Lösung auch über einen Browser bedient werden kann. Aufwände für die Systemwartung kann in diesem Fall zentral von der Hauptniederlassung des Unternehmens gesteuert und durchgeführt werden.

Implementierungs-Methodik und lokaler Service

Eine entscheidende Frage bei der Auswahl des ERP-Systems ist die Vorgehensweise bei der Implementierung der betriebswirtschaftlichen Softwarelösung. Folgende Fragen sind in diesem Zusammenhang zu beantworten: Ist der ERP-Anbieter in meinem Zielland mit einer Niederlassung vertreten?  Wer koordiniert den Rollout des ERP-Systems, wenn mehrere Länder parallel abgedeckt werden müssen? Wie läuft der Rollout ab? Gibt es eine einheitliche Implementierungs-Methodik?

Der Erfolg eines internationalen ERP-Projekts steht und fällt damit, dass der Implementierungspartner vor Ort intensiv mit der Zentrale zusammenarbeitet.
Weiterhin sollten Unternehmen prüfen, ob der ERP-Anbieter in der entsprechenden Region gut vernetzt ist und Allianzen aufgebaut hat. Muttersprachliche Kompetenz vor Ort, Kenntnisse in den rechtlichen Bestimmungen und auch das projektspezifische Prozess-Know-how muss in die Zielregionen transferiert werden können.
Zudem sollten der Anbieter und seine Partner eine einheitliche Implementierungs-Methodik nutzen und beim Rollout standardisiert vorgehen. Dies spielt mittel- bis langfristig eine Rolle, da das System erfahrungsgemäß über Jahrzehnte weiterlebt und im ERP-System auch die wichtigsten Unternehmensprozesse hinterlegt sind.

Das richtige ERP-System für Ihr Unternehmen

Mandantenfähigkeitund Multisite sind also weder Synonyme noch Gegensätze, sondern verschiedene Eigenschaften des ERP-Systems und können auch in ein und demselben System existieren. Auf jeden Fall sind diese beiden Punkte als wichtige Kriterien bei der ERP-Auswahl zu berücksichtigen. Eine ERP-Software muss immer für Ihre individuellen Prozesse geeignet sein, damit das ERP-Projekt zum Erfolg wird.

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Diese Woche haben wir, gemeinsam mit unserem Partner N+P Informationssysteme GmbH aus Meerane, APplus, das ERP-System des Jahres 2015 im Maschinen- und Anlagenbau, auf der NORTEC 2016 in Hamburg präsentiert.

Wir blicken auf eine erfolgreiche Woche mit zahlreichen Gesprächen, vielen neuen Leads und spannenden neuen Kontakten zurück.

Team

Team

iXperienz hat auf der NORTEC 2016 in Hamburg, gemeinsam mit seinem Partner N+P Informationssysteme GmbH aus Meerane, APplus, das ERP-System des Jahres 2015 im Maschinen- und Anlagenbau, präsentiert.


Beratung

Beratung

Das Zusammenspiel von APplus APS und DUALIS Ganttplan erregte viel Interesse. Der zunehmende Druck, die Produktion in Richtung Kosten und Durchlaufzeit zu optimieren ist inzwischen auch im Mittelstand angekommen.

MES-Kaffeemaschine

MES-Kaffeemaschine

Unsere MES-Kaffeemaschine war ein echter Publikums-Magnet und zeigte einmal wieder, dass mittelständische Fertigungsunternehmen erhebliche Optimierungspotentiale bei der Betriebs- und Maschinendatenerfassung, Tracking sowie dem Produktionscontrolling haben.

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Im Rahmen des Sales Kickoff 2016 der Asseco Solutions AG haben wir das ERP-Labor des Center for Enterprise Research von Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau an der Universität Potsdam besucht.Im ERP-Labor werden Geschäfts- und Fertigungsprozesse unter Labor-Bedingungen erforscht.

ERP-Labor des Center for Enterprise Research

ERP-Labor des Center for Enterprise Research

Im Lehrbetrieb soll den Studierenden vermittelt werden, wie durch den Einsatz von ERP-Systemen die betrieblichen Abläufe effizienter gestaltet werden können.

Vortrag zum Thema Industrie 4.0

Vortrag zum Thema Industrie 4.0

Der Besuch bei Prof. Dr.-Ing. Gronau hat uns einen spannenden Einblick in das Thema Industrie 4.0 gegeben. Die anstehenden Entwicklungen im Bereich der Integration bedeuten einerseits einen enormen technischen Fortschritt. Gleichzeitig stehen unsere Kunden und auch unsere Consultants vor der Herausforderung diese zunehmend komplexer werdenden Prozesse zu implementieren. Eine Aufgabe wird hierbei seien, den einzelnen Mitarbeiter mitzunehmen und möglichen Ängsten und Vorbehalten offensiv zu begegnen.

ERP in der Forschung

ERP in der Forschung

Gleichzeitig ist das CES einer der führenden Standorte in Deutschland bei der Forschung zum Thema Industrie 4.0. So kann unter Labor-Bedingungen ermittelt werden, welche Wirtschaftlichkeitsverbesserungen beispielsweise durch den Einsatz intelligenter Werkstücke oder die unmittelbare Rückmeldung von Maschinendaten an die Anwendungssysteme realisiert werden können.

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Unser ERP-Partner Asseco Solutions DACH hat mit APplus nicht nur eine ausgezeichnet ERP-Lösung, sondern auch eine ausgezeichnete Bonität. Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform hat das Unternehmen geprüft und ihm das entsprechende CrefoZert verliehen.

Unsere Formel:

APplus als ausgezeichnete ERP-Lösung + Asseco mit ausgezeichneter Bonität = Investitionssicherheit für den Mittelstand!

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